Ataspor Unkel

Ataspor Unkel
vs.
SV Rossbach/Verscheid II 7:0

SV Roßbach/Wied

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Letztes Spiel: Eintracht Frankfurt vs. Borussia Dortmund 22.10.2016, Peter-Breuer-Sportanlage Königswinter, Kreisliga C Rheinliga Nordwest
Nächstes Spiel:  1. FC Magdeburg vs. Borussia Dortmund

ca 30 Zuschauer

Der SV Ataspor Unkel wurde 2004 in der gleichnamigen Stadt im Landkreis Neuwied gegründet und sieht sich als "Verein mit einer Peter-Breuer-Sportanlage großen Tradition", der Jugendlichen "vermitteln möchte, dass es mehr gibt als Internet und Computerspiele, Fernsehen oder MP3-Spieler" und die "erste Anlaufstelle in Unkel für Fußballinteressierte" ist. Traditionsbewusst gibt sich der Verein schon in der Namensgebung, denn Ata heißt so viel wie "Ahn" oder "Vorfahre". Sportlich kickt der Club seit dem Aufstieg aus der D-Liga 2010 in der Kreisliga C, in der man vor zwei Jahren erst in der Aufstiegsrunde am Aufstieg in die Kreisliga B gescheitert ist. Das könnte in der aktuellen Spielzeit klappen, denn Ataspor führt zur Zeit das Classement an und erwartet heute die zweite Mannschaft des SV Rossbach/Verscheid zum Spitzenspiel, denn die zweite Mannschaft des zweimaligen DFB-Pokal-Teilnehmers, der dort gegen Borussia Mönchengladbach und Mainz gekickt hatte, kommt als Vierter zur heutigen Partie.

Die Gastgeber dominieren die Partie von Anfang an, und es wird schnell klar, dass es nur nominell ein Spitzenspiel ist. Bereits nach Peter-Breuer-Sportanlage einer knappen halben Stunde liegt Ataspor mit 3:0 vorne, nachdem Eren Cerke, Seckin Salman und Tolga Özdemir für die Hausherren getroffen haben. Dieser Spielstand hat nicht nur bis zur Halbzeitpause Bestand, sondern hält sich bis weit in die zweite Hälfte hinein und es scheint, als solle es auch dabei bleiben, bevor man in der Schlussviertelstunde noch einmal aufdreht und durch Eray Essiz, Can Sülzan, Julian Stahl und durch einen Elfmeter von Hüseyin Cakir für den 7:0-Kontersieg sorgt, bei dem am Ende sieben verschiedene Torschützen zu Buche stehen.

Da in Unkel auf dem Sportplatz, auf dem Ataspor normalerweise antritt, zur Zeit Kunstrasen verlegt wird, weicht man in die Peter-Breuer-Sportanlage nach Neuwied aus, was schon insofern ungewöhnlich ist, dass der Ausweichplatz zwar in der Nachbarstadt Peter-Breuer-Sportanlage liegt, aber jenseits der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen und somit im Gebiet des Fußballverbands Mittelrhein statt des Fußballverbands Rheinland, zu dem Unkel gehört. Hier findet man einen Hartplatz vor, was wohl auch auf absehbare Zeit so bleiben wird, da es keinen Heimverein gibt, der seine Spiele turnusmäßig an dieser Stelle austrägt. Glänzen kann die Anlage dagegen mit einer schmucken Tribüne, die auf der Längsseite zur Straße hin untergebracht ist und zu beiden Seiten von einer dreistufigen Traverse flankiert wird. Der Rest des Sportplatzes ist ohne Ausbau, die einzige weitere Auffälligkeit ist das hübsch bemalte Kassenhäuschen, an dem heute allerdings so gut wie niemand vorbeikommt, weil es ohnehin keinen Eintritt kostet und man den Sportplatz auch durch ein Loch im Zaun im Hintertorbereich betreten kann.

Peter-Breuer-Sportanlage


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